Phytoprost® Complex: Prostata Gesundheits-Cocktail – die pflanzliche Nährstofftherapie für das Prostatakarzinom, die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) und die chronische Prostatitis.

Die Therapie mit pflanzlichen Stoffen – Phytotherapeutika hat mich schon immer fasziniert. Sind es doch natürlich vorkommende Stoffe, welche mild in den Körperstoffwechsel eingreifen und doch sehr effizient verschiedene Krankheitsbilder verbessern oder gar heilen können.

Die Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung mittels pflanzlicher Stoffe ist uralt – so ist die Verwendung von Kürbiskernen oder deren Extrakt ein altbewährtes Mittel, obwohl wissenschaftliche Daten für deren Wirksamkeit fehlen.

Etwas anders sieht es dann schon mit den so genannten Phytotherapeutikern aus, das ist eine Kombination aus verschiedenen pflanzlichen Präparaten. Der Extrakt der Sägezahnpalme (Saw Palmetto) soll einen Prostata entspannenden Effekt haben und auch im gewissen Ausmaß eine Verkleinerung der Prostata bewirken. Auch der PSA Wert wird durch die Einnahme von diesem Extrakt reduziert.
 


 

Die klinischen Daten zu den einzelnen Komponenten von Phytoprost complex – PHC auf die Prostata sind meist an den Einzelsubstanzen untersucht worden. Wir sind überzeugt, dass gerade die Kombination von vielen Wirkstoffen einen viel stärkeren Effekt auf die Prostatazellen haben und so dieser sog. additive Effekt die positive Wirkung von Phytoprost complex – PHC bei einer Vielzahl von Prostataerkrankungen bewirkt.

 

Vitamin D

Eine Studie der Universität Harvard zeigt, dass Männer mit hohem Vitamin D-Spiegel ein geringeres Prostatakrebsrisiko haben. Umgekehrt wurde in der hoch angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift LANCET publiziert, dass Männer mit erniedrigten Vitamin-D Spiegeln ein höheres Prostatakarzinomrisiko haben. Der Wirkmechanismus scheint in der Hemmung des Zellwachstums und der Förderung des Zelltodes (Apoptose) von Prostatakarzinomzellen zu sein.
 

Vitamin E

Chronische Entzündungen und oxidativer Stress werden für viele Erkrankungen – auch solche der Prostata (Prostatakrebs und Prostatitis) – verantwortlich gemacht. Mittels Vitamin E werden Sauerstoffradikale gebunden und so chronische Entzündungen reduziert. In mehreren Studien konnte auch der verstärkende Effekt von Vitamin E für andere Wirkstoffe (z.B. Selen, Vitamin D etc.) gezeigt werden. Vitamin E scheint bei Prostatazellen einerseits das Wachstum zu hemmen und andererseits den natürlichen Zelltod (Apoptose) zu fördern.
 

Extrakt des grünen Tees

Der genaue Wirkmechanismus von Epigallokatechin – dem Wirkstoff von grünem Tee – ist noch nicht bekannt. Man weiß aber, dass einerseits die Bildung von krebserregenden Stoffen ( sog. heterozyklischen Aminen, die z.B. in gebratenem Fleisch vorkommen) gehemmt wird. Weiters konnte im Tierversuch gezeigt werden, dass der Grünteeextrakt die Entstehung von Prostatakrebs deutlich reduziert. Bei bereits bestehendem Prostatakrebs kann Grüntee die Produktion von Wachstumshormonen blockieren ( Insulin-like Growth Faktor) und so das Wachstum bösartiger Zellen verlangsamen. Hier ist auch ein zusätzlicher positiver Effekt für Männer, die aufgrund Ihrer Krebserkrankung eine Hormonblockade bekommen, zu erwarten. 
 

Lykopene

In einer Studie mit 47.000 Männern konnte nachgewiesen werden, dass wenn man öfter als 10x pro Woche Lykopene zu sich nimmt ( dass der  Wirkstoff, der in erster Linie in Tomaten vorkommt), dass das Prostatakrebsrisiko um rund 35% sinkt. Ursache scheint die lokale Hemmung der Testosteronwirkung auf die Prostatakrebszellen zu sein. Lykopene stimulieren das Immunsystem und unterstützen die Bindung so genannter „freier Radikale“, welche die schädlichen DNA Veränderungen in den Zellkernen bewirken. Weiters können Lykopene das Wachstum von Tumorzellen hemmen und sog. Tumorsuppressorproteine stimulieren. Es gibt auch Hinweise, dass Lykopene die Entwicklung der gutartigen Prostatavergrößerung im Alter positiv beeinflusst.
 

Isoflavone

Isolavone sind planzliche Stoffe, welche ähnliche Eigenschaften wie das weibliche Sexualhormon Östrogen haben. Sie werden auch Phytoöstrogene genannt. - z.B. Genistein, kommt vor allem in der Sojabohne vor. In Ländern, in denen viel Soja gegessen wird (Asien), ist die Prostatakrebsrate nachweislich gering. Genistein kann die Prostatakarzinomzellen in sich nicht teilende Zelltypen verändern und damit das Krebszellenwachstum verlangsamen. In einer Studie konnte bei Männern wo nach radikaler Prostataentfernung oder Strahlentherapie wieder der PSA Wert anstieg, gezeigt werden, dann in der Therapiegruppe das Krebswachstum deutlich verlangsamt werden konnte im Vergleich zur Placebogruppe ( keine Therapie). Genistein zeigt auch bei chronischen Prostataentzündungen (Prostatitis) ausgesprochen gute Wirksamkeit.
 

Selen 

Selen ist ein Spurenelement, das bei Männern mit Prostatakarzinomen oft erheblich reduziert ist – in der Ärzte-Gesundheitsstudie aus den USA fanden sich deutlich mehr Erkrankungen bei Ärzten, deren Selenspiegel deutlich erniedrigt waren. Die Einnahme von Selen senkt das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken bzw. wenn Prostatakrzinomezellen vorhanden sind, dann verlangsamt es deren Wachstum. Eine Studie zeigte auch, dass die Strahlentherapie bei Prostatakarzinomzellen effektiver war, wenn mit Selen vorbehandelt wurde. Besonders Interessant scheint auch die Kombination mit Vitamin E zu sein (s.o.) – die SELECT Studie läuft zur Zeit mit 32.000 Männern, wo untersucht wird, ob diese Kombination die Häufung des Prostatakrzinoms reduziert (Ergebnisse gibt es leider erst 2012).

 

All diese Stoffe wurden nun von dem Krebsspezialisten Univ.Prof.Dr. Jacek Pinski von der University of Southern California (Los Angeles, USA), in eine Kapsel zusammengemischt und dieses ist unter dem Namen Prostate Health Cocktail (PHC) auf den Markt gebracht. Die optimale tägliche Dosierung ist 3 x 1 Kapsel zu den Mahlzeiten.

Ich darf Ihnen berichten, dass die Pflanzentherapie für die Prostata von meinen Patienten sehr gut angenommen wird und auch objektiv sehr gut wirkt, ohne nennenswerte Nebenwirkungen zu zeigen. Auch objektiv sind die bisherigen Ergebnisse sehr viel versprechend. So ist z.B. bei einem Prostatakrebspatienten, welcher vorerst noch keine Operation wollte ( vgl. Prostatakarzinom konservativ), der PSA Wert binnen 2 Monaten von 13 ng/ml auf 3,2 ng/ml abgesunken.

Die Verträglichkeit wird von den Patienten als sehr gut angegeben, handelt es sich doch um ein rein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel und nicht um eine Medikament!

Phytoprost complex gibt es jetzt auch in Österreich und sollten Sie daran interessiert sein, so können Sie unter der Homepage: www.pflanzentherapie.at und www.phytoprost.at mehr erfahren oder sich einen Termin in meiner Ordination vereinbaren.

 

Active Surveillance = aktive Beobachtung
Ein neuer Begriff in der Therapie von Prostatakrebs

Active Surveillance = aktive Beobachtung - ist eine neue Therapiealternative für so manchen Prostatakarzinompatienten. Der Patientenkreis umfasst Männer, deren Prostatakarzinom eher zufällig entdeckt wurde (z.B. durch PSA-Kontrollen) und deren Tumore genaue Kriterien erfüllen müsse. Bei diesen Patienten ist es sehr wahrscheinlich dass sie mit aber nicht an einem Prostatakrebs versterben. Der Prostatakrebs wird ja mit zunehmendem Alter häufiger (etwa 46% aller Männer zwischen dem 50. und dem 60.Lebensjahr haben bereits kleine Krebsherde in der Prostata, bei 80-jährigen sind es fast 80%) aber nur bei einem geringen Prozentsatz macht die Krebserkrankung auch Beschwerden oder klinische Symptome. 

Das Risiko liegt bei 16% aller Männer über dem 50. Lebensjahr dass im Laufe ihres Lebens ein Prostatakarzinom diagnostiziert wird. Aber "nur" 3,6% der Männer versterben dann tatsächlich an ihrer Krebserkrankung. Was kann man nur Männern raten wenn bei vielen der Krebs erkannt aber nur ein geringes Risiko besteht daran zu sterben?

Die Diagnose Prostatakrebs bedeutete ja bislang immer eine mehr oder weniger radikale Therapie (Operation, Bestrahlung oder Hormonentzugstherapie) mit entsprechender Einschränkung der Lebensqualität. In den letzten Jahren hat sich die wissenschaftliche Datenlage aber so verändert, dass man die bisherige Krebsdiagnostik als auch die Therapien teilweise kritisch hinterfragen muss - so Prof. Carter von der John Hopkins Klinik in Baltimore. Carter wies darauf hin, dass seit der breiten Anwendung des PSA-Tests zunehmend Männer mit einem Prostatakrebs niedrigen Risikos diagnostiziert werden. Nach Untersuchungen von Prof. Cooperberg gehören etwa 50% der Prostatakrebsfälle zu dieser Gruppe ! Die Kriterien für niedriges Risiko sind ein frühes Tumorstadium, nieder maligne Krebszellen in der Gewebsprobe und ein niedriger PSA Wert ( <10ng/ml). Auch der Berechnung der PSA-Verdoppelungszeit kommt eine zunehmende prognostische Bedeutung zu. Diese Patienten kann man nun engmaschig kontrollieren und erst dann therapieren falls es zu einem Fortschreiten der Krebserkrankung kommt.

Das attraktive an der aktiven Überwachung ist, dass man nicht nichts tut und zuwartet wie sich eine Erkrankung entwickelt, sondern solange wie verantwortbar zuwartet, aber falls notwendig dann zu einer definitiven Therapie schreitet.

Eine solche Behandlung erfordert aber einen disziplinierten Patienten, der regelmäßig zu den Kontrollen kommt. Die Kontrollen umfassen einen PSA-Bluttest, eine Prostatauntersuchung und wiederholte Prostatastanzen. Wenn ein Patient diese oben genannten Kriterien erfüllt, so hat er nach 5 Jahren eine Chance von 66% kein Fortschreiten seiner Prostatakrebserkrankung zu haben. Die große Frage ist natürlich was passiert mit den Patienten die erst später operiert oder bestrahlt werden. Auch hier zeigen die wissenschaftlichen Daten sehr erfreuliche Ergebnisse: Die Heilungswahrscheinlichkeit bei Operation sofort nach der Diagnosestellung Prostatakrebs liegt bei 82%, während sie für Patienten die erst nach Fortschreiten der Krebserkrankung therapiert werden mit 76% unwesentlich darunter liegt. 

Vielleicht stehen wir vor einer neuen Ära der Therapie des Prostatakrebses - Patienten mit niedrigem Risiko können sich für diese konservative Therapieform entscheiden ohne langfristig ihre Lebensprognose zu verschlechtern. Voraussetzung ist, dass man sich engmaschig beim Urologen kontrollieren lässt und seine Krebserkrankung eher als seinen "Lebensbegleiter" und nicht als Todesurteil sieht. 

Ob dabei die Anwendung einer Phytotherapie (z.B. Phytoprost complex) einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat, werden erst die wissenschaftlichen Studien zeigen. Ich würde mich freuen, wenn ich Sie auf diesen Weg begleiten und beraten darf !